Die Villa Zaunkönigin im Jahresverlauf

Januar

Im Januar hatten wir recht viel Schnee. Also ergriffen wir die Gelegenheit, in der wunderschönen Winterlandschaft einmal einen etwas anderen "Schneemann" zu kreieren, nämlich einen Schneeigel.

Februar

Im Februar war es zwar überwiegend kalt, aber an einigen Tagen kam die Sonne durch und die ersten Schneeglöckchen blühten.

März

Im März gab es schon ein paar richtig warme Tage und es zeigten sich immer mehr Blumen bei der Villa Zaunkönigin. Der Winter schien zu Ende zu sein. Das traditionelle "Winterverbrennen", das üblicherweise als Hutzelfeuer bezeichnet wird, hat sich in einigen Ortschaften der Rhön bewahrt. In Bischofsheim findet der "Fackelsonntag" immer am Totensonntag, also am 4. Sonntag der Fastenzeit statt. Wir ergriffen die Gelegenheit, mit Nachbarn, Freunden und Kindern aus der Christlichen Gemeinde Bischofsheim den Holzhaufen auf dem Nachbargrundstück abzufackeln und anschließend auf den noch recht heißen Kohlen ein paar Würstchen zu grillen.

April

Der Winter in der Rhön war doch noch nicht zu Ende: Anfang April kam er mit voller Wucht zurück und überdeckte die Landschaft mit einer dicken Schneeschicht. Und dann bewies der April, dass es hier in Bischofsheim wirklich noch Wetter gibt: Am Morgen regnete es in Strömen, mittags schien die Sonne und der Himmel war blau; und nachts tobte ein Orkan. Und in den nächsten Tagen ging es genau so weiter: In Abständen von oft nur einigen Minuten wechselten extreme Wetterlagen einander ab - ein super Erlebnis für Liebhaber von ungezügelten Wetterbedingungen (aber vielleicht bin ich nur einer der wenigen, die so etwas genießen? - M.E.). Ab Mitte April wurde es dann wieder zunehmend wärmer und beständiger. Ist der Frühling jetzt da oder kommt der Winter doch noch einmal zurück? Auf jeden Fall hängten wir schon einmal Schwalbennester sowie eine Nisthöhle für eine Zaunkönigs-Familie auf.

Mai

Alles sprießt so schnell, dass man schon fast dabei zusehen kann; die Natur explodiert förmlich. Der Park und der Garten verwandeln sich in ein Meer aus Blüten, Gräsern und Kräutern, in denen alles mögliche herumkrabbelt. Die Vielfalt der aufsprießenden Natur legt Zeugnis ab von der Phantasie und Schaffensfreude des Schöpfers.

Juni

Im Juni findet man im Garten immer etwas zum Naschen: Schon Ende Mai entdeckten Kinder unserer Feriengäste die ersten Walderdbeeren; bald darauf gab es zusätzlich noch eine regelrechte Schwemme von Gartenerdbeerren und es zeigten sich auch schon bald die ersten Johannisbeeren - gegen Ende June kamen dann noch Josta- und Stachelbeeren und auch die ersten Himbeeren hinzu (lecker!). Und natürlich haben unsere Gäste und ihre Kinder auch etwas davon abbekommen. An den Bartnelken und den vielen anderen Blüten im Garten tummelten sich Bienen, Schmetterlinge, Käfer und eine bunte Schar anderer Insekten. Unter der Eibe haben wir etwas aufgeräumt, sodass dort jetzt ein Versteck- und Kletter-Spielplatz für Kinder ist. Unser Carport ist jetzt auch fertiggestellt und für unsere Feriengäste gibt es dort einen überdachten Parkplatz. Meistens war das Wetter ja gut, aber Anfang Juni hatten wir unser erstes großes Gewitter, das alles kräftig überflutete. Das hatte auch etwas Gutes: Das Gründach auf dem Carport war zwar schon mit allerlei Samen eingesät, aber es muss eben auch ab und zu gegossen werden, bevor es sich in ein Blütenmeer verwandeln kann. Die Sonnenterrasse der Ferienwohnung hat jetzt eine Pergola. Momentan sieht sie noch etwas nackt aus, aber zwei Weinstöcke und drei Bayern-Kiwis sind schon gepflanzt und werden sicher bald an den Balken hochranken. Ende Juni kam dann erst einmal eine intensive Hitzewelle - das Freibad ließ grüßen! Mit dem Gästepass bekamen unsere Feriengäste dort auch einen freien Eintritt.

Juli

Im Juli setzte sich die Hitzewelle fort. Es gab fast nur sonnige Tage und praktisch keinen Regen. Das war schön für unsere Gäste und anfangs konnten wir auch immer wieder einmal Beeren und andere Naschereien an unsere Gäste abgeben. Im Laufe des Monats dörrte die Natur aber immer mehr aus und mit der Beeren-Schwemme war es auch bald vorbei. Nachdem unsere vielen Lavendelsträucher mit ihren Blüten eine Unzahl von Insekten ernährt hatten, fingen sie auch an zu welken und es war Zeit für die Ernte: Daraus entstanden Duftkissen, die einen frischen Blütenduft in die Kleiderschränke (auch in der Ferienwohnung) bringen. Als Neuerung gibt es jetzt auf der Sonnenterrasse einen Hängesessel, von dem aus man bequem die wunderschöne Aussicht genießen kann. Da an dieser Stelle auch an heißen Tagen oft ein leichter Windzug geht, lässt es sich dort prima aushalten.

August

Auch bis in den August hinein schien fast täglich die Sonne und nur selten kamen ein paar Tröpfchen vom Himmel - Hochsaison für das Freibad (schön, dass die ganze Familie mit unserem Gästepass einen kostenloser Besuch erhält) oder für ein abendliches Grillfest auf der Sonnenterrasse. Im Garten und im Park mussten wir öfters gießen, um das Gemüse und die neu gepflanzten Obstbäumchen am Leben zu erhalten. Unser Pfirsich dankt es uns mit wunderbaren Früchten, die bald reif sein werden, und auch im Garten ist immer häufiger eine Ernte fällig. Gut, dass unsere Gäste immer wieder mithelfen, unsere vielen Tomaten, Gurken und Zucchinis zu verwerten. Im Nussbaum hinter dem Haus hängt schon seit längerem eine Schaukel, auf der schon einige Kinder und Erwachsenen viel Spaß hatten. Dort haben wir jetzt zustätzlich noch einen alten Traktorreifen aufgehängt - als Mehr-Personen-Schaukel, auch für Erwachsene. Und dann sind da noch die Baustellenfahrzeuge unserer Kinder, die jetzt unter dem Haus eine Garage gefunden haben und sofort zur Hauptattraktion für unsere jüngeren Gäste wurden. Außerdem haben wir ein paar neue "Mitbewohner" bekommen: Unsere Bienen sind jetzt auch in ihr "Winterquartier" umgezogen, aber gut abgeschirmt ganz unten auf dem Grundstück, damit sie niemandem in die Quere kommen können.

September

Unsere Jahreszeiten-Galerie befindet sich noch im Aufbau.