Die Villa Zaunkönigin im Jahresverlauf

Auf dieser Seite zeigen wir hauptsächlich, wie sich die Umgebung der Villa Zaunkönigin im Laufe des Jahres verändert. Eine ausführliche Beschreibungen der Innenausstattung und die meisten Bilder der Ferienwohnung finden Sie in der Rubrik "Ausstattung".

 

Januar

Der Januar 2023 begann so, wie das alte Jahr geendet hatte: Mit viel Regen, Nebel und Matschwetter. Erst Mitte Januar kam der Winter mit einem Temperaturabfall und starken Schneefällen wieder zurück. Danach gab es einfach perfektes Winterwetter: Temperaturen, die knapp unter 0°C blieben, oft ein klarer Himmel und Schnee so weit das Auge reichte.

Bilder und Texte vom Januar 2022

Im Januar 2022 hatten wir recht viel Schnee. Also ergriffen wir die Gelegenheit, in der wunderschönen Winterlandschaft einmal einen etwas anderen "Schneemann" zu kreieren, nämlich einen Schneeigel.

 

Februar

Im Februar 2022 war es zwar überwiegend kalt, aber an einigen Tagen kam die Sonne durch und die ersten Schneeglöckchen blühten.

März

Im März 2022 gab es schon ein paar richtig warme Tage und es zeigten sich immer mehr Blumen bei der Villa Zaunkönigin. Der Winter schien zu Ende zu sein. Das traditionelle "Winterverbrennen", das üblicherweise als Hutzelfeuer bezeichnet wird, hat sich in einigen Ortschaften der Rhön bewahrt. In Bischofsheim findet der "Fackelsonntag" immer am Totensonntag, also am 4. Sonntag der Fastenzeit statt. Wir ergriffen die Gelegenheit, mit Nachbarn, Freunden und Kindern aus der Christlichen Gemeinde Bischofsheim den Holzhaufen auf dem Nachbargrundstück abzufackeln und anschließend auf den noch recht heißen Kohlen ein paar Würstchen zu grillen.

April

Der Winter in der Rhön war doch noch nicht zu Ende: Anfang April 2022 kam er mit voller Wucht zurück und überdeckte die Landschaft mit einer dicken Schneeschicht. Und dann bewies der April, dass es hier in Bischofsheim wirklich noch Wetter gibt: Am Morgen regnete es in Strömen, mittags schien die Sonne und der Himmel war blau; und nachts tobte ein Orkan. Und in den nächsten Tagen ging es genau so weiter: In Abständen von oft nur einigen Minuten wechselten extreme Wetterlagen einander ab - ein super Erlebnis für Liebhaber von ungezügelten Wetterbedingungen (aber vielleicht bin ich nur einer der wenigen, die so etwas genießen? - M.E.). Ab Mitte April wurde es dann wieder zunehmend wärmer und beständiger. Ist der Frühling jetzt da oder kommt der Winter doch noch einmal zurück? Auf jeden Fall hängten wir schon einmal Schwalbennester sowie eine Nisthöhle für eine Zaunkönigs-Familie auf.

Mai

Alles spross im Mai 2022 so schnell, dass man schon fast dabei zusehen konnte; die Natur explodierte förmlich. Der Park und der Garten verwandelte sich in ein Meer aus Blüten, Gräsern und Kräutern, in denen alles mögliche herumkrabbelte. Die Vielfalt der aufsprießenden Natur legte Zeugnis ab von der Phantasie und Schaffensfreude des Schöpfers.

Juni

Im Juni 2022 fand man im Garten immer etwas zum Naschen: Schon Ende Mai entdeckten Kinder unserer Feriengäste die ersten Walderdbeeren; bald darauf gab es zusätzlich noch eine regelrechte Schwemme von Gartenerdbeerren und es zeigten sich auch schon bald die ersten Johannisbeeren - gegen Ende June kamen dann noch Josta- und Stachelbeeren und auch die ersten Himbeeren hinzu (lecker!). Und natürlich bekamen unsere Gäste und ihre Kinder auch etwas davon ab. An den Bartnelken und den vielen anderen Blüten im Garten tummelten sich Bienen, Schmetterlinge, Käfer und eine bunte Schar anderer Insekten. Unter der Eibe haben wir etwas aufgeräumt, sodass dort jetzt ein Versteck- und Kletter-Spielplatz für Kinder ist. Unser Carport ist jetzt auch fertiggestellt und für unsere Feriengäste gibt es dort einen überdachten Parkplatz. Meistens war das Wetter ja gut, aber Anfang Juni hatten wir unser erstes großes Gewitter, das alles kräftig überflutete. Das hatte auch etwas Gutes: Das Gründach auf dem Carport war zwar schon mit allerlei Samen eingesät, aber es muss eben auch ab und zu gegossen werden, bevor es sich in ein Blütenmeer verwandeln kann. Die Sonnenterrasse der Ferienwohnung bekam eine Pergola. Anfangs sah sie noch etwas nackt aus, aber zwei Weinstöcke und drei Bayern-Kiwis sind schon gepflanzt und werden sicher bald an den Balken hochranken. Ende Juni kam dann erst einmal eine intensive Hitzewelle - das Freibad ließ grüßen! Mit dem Gästepass bekamen unsere Feriengäste dort auch einen freien Eintritt.

Juli

Im Juli 2022 setzte sich die Hitzewelle fort. Es gab fast nur sonnige Tage und praktisch keinen Regen. Das war schön für unsere Gäste und anfangs konnten wir auch immer wieder einmal Beeren und andere Naschereien an unsere Gäste abgeben. Im Laufe des Monats dörrte die Natur aber immer mehr aus und mit der Beeren-Schwemme war es auch bald vorbei. Nachdem unsere vielen Lavendelsträucher mit ihren Blüten eine Unzahl von Insekten ernährt hatten, fingen sie auch an zu welken und es war Zeit für die Ernte: Daraus entstanden Duftkissen, die einen frischen Blütenduft in die Kleiderschränke (auch in der Ferienwohnung) bringen. Als Neuerung gab es auf der Sonnenterrasse einen Hängesessel, von dem aus man bequem die wunderschöne Aussicht genießen kann. Da an dieser Stelle auch an heißen Tagen oft ein leichter Windzug geht, lässt es sich dort prima aushalten.

August

Auch bis in den August 2022 hinein schien fast täglich die Sonne und nur selten kamen ein paar Tröpfchen vom Himmel - Hochsaison für das Freibad (schön, dass die ganze Familie mit unserem Gästepass einen kostenloser Besuch erhält) oder für ein abendliches Grillfest auf der Sonnenterrasse. Im Garten und im Park mussten wir öfters gießen, um das Gemüse und die neu gepflanzten Obstbäumchen am Leben zu erhalten. Unser Pfirsich dankte es uns mit wunderbaren Früchten, die bald reif sein würden, und auch im Garten war immer häufiger eine Ernte fällig. Gut, dass unsere Gäste immer wieder mithalfen, unsere vielen Tomaten, Gurken und Zucchinis zu verwerten. Im Nussbaum hinter dem Haus hängt schon seit längerem eine Schaukel, auf der schon einige Kinder und Erwachsenen viel Spaß hatten. Dort haben wir jetzt zustätzlich noch einen alten Traktorreifen aufgehängt - als Mehr-Personen-Schaukel, auch für Erwachsene. Und dann sind da noch die Baustellenfahrzeuge unserer Kinder, die jetzt unter dem Haus eine Garage gefunden haben und sofort zur Hauptattraktion für unsere jüngeren Gäste wurden. Außerdem bekamen wir ein paar neue "Mitbewohner": Unsere Bienen zogen in ihr "Winterquartier" um, aber gut abgeschirmt ganz unten auf dem Grundstück, damit sie niemandem in die Quere kommen konnten.

September

Im Garten und bei einigen Obstbäumen war im September 2022 endlich die Erntezeit. Wie schon die vorigen Monate war auch die erste Hälfte des Monats September sehr warm und sonnig. Erst Mitte des Monats kippte das Wetter und es gab ein paar recht heftige Regenfälle. Das war zwar nicht gerade schön, wenn man gerade eine Wanderung macht, aber die Natur hatte das dringend nötig nach all der Trockenheit in diesem Jahr. Auf Anregung eines unserer Gäste haben wir im Park vor dem Haus ein paar Sitzbänke aufgestellt, damit man es sich dort gemütlich machen kann. Auch in der Ferienwohnung hat sich einiges getan: Neben einigen hübschen neuen Dekostücken gibt es jetzt in der Küche auch einen Popcorn-Maker. Unsere Apfelbäume haben wir auch schon abgeerntet (außer dem Boskop hinter dem Haus - der braucht nämlich wesentlich länger, um zur vollen Reife zu kommen). Unsere Äpfel haben wir in einer uralten Kelterei vor Ort gekeltert und anschließend den gepressten Apfelsaft zu Hause sterilisiert, damit wir unseren Gästen auch weiterhin immer wieder einmal etwas von dem leckeren Saft anbieten können.

Oktober

Der Oktober 2022 in Haselbach war wie im Bilderbuch: Überall sah man bunt gefärbtes Herbstlaub; immer wieder hingen verträumte Nebelschwaden in den Bergen; ab und zu fiel ein leichter Regen, aber dazwischen schien immer wieder die Sonne. Durch den trockenen Sommer und die anschließenden Regenfälle kamen überall Pilze aus dem Boden, was natürlich zum Sammeln einlud (in der Bibliothek der Ferienwohnung findet sich nicht nur Material zum Schmökern, dort liegt auch ein Buch zum Pilzebestimmen, damit unsere Gäste ihre eigenen Funde noch einmal mit Bildern und Beschreibungen abgleichen können). Im Garten wurde es jetzt auch ruhiger: Unser Boskop wurde abgeerntet und einige Gäste konnten sich schon über einen leckeren Apfelkuchen freuen. Die Walnüsse wurden auch schon eingesammelt (sowohl von Menschen als auch von unseren Eichhörnchen). Der Szechuanpfeffer-Busch im Garten trug auch reichlich Früchte, die nun aber erst einmal getrocknet werden mussten, bevor sich auch ein Gläschen davon in der Küche der Ferienwohnung wiederfand. Obwohl es nachts zunehmend kälter wurde, waren im Garten noch eine ganze Menge Blumen und unsere blühenden Efeu-Büsche wurden täglich von tausenden von Insekten umschwärmt.

November

Der November 2022 fing mit einigen Nebeltagen ganz herbstlich an, aber dann kam ein heftiger Wintereinbruch mit starken Schneefällen und alles war winterlich weiß. Leider hielt der Schnee nicht lange an und es wurde dann doch wieder eher herbstlich. Wir haben die Zeit genutzt, einige Arbeiten, die wir uns schon länger vorgenommen hatten, durchzuführen. Da waren zuerst einmal ein paar Überwinterungshöhlen für Igel, die wir aus alten Blumentöpfen bastelten. Außerdem bauten wir ein Futterhäuschen und eine Reihe von Bruthöhlen für unsere Vögel, die aber (bis auf ein paar Überwinterungsgäste) wohl erst 2023 bezogen werden. Zur Ferienwohnung kamen einige neue Deko-Stücke hinzu, unter anderem ein süßes "Heupferdchen".

Dezember

Gleich Anfang Dezember 2022 gab es schon etwas Schnee, aber dann wechselten sich Winter- und Herbstwetter erst ein paar mal ab. Mitte Dezember wurde es dann richtig kalt und die Temperaturen fielen deutlich unter 0° C; sie erreichten sogar -12° C. Die Umgebung war weiß gepudert und auf dem Kreuzberg und der Hochrhön lag schon richtig ordentlich Schnee. Aber das war leider auch nicht von Dauer: Vor Weihnachten taute die weiße Pracht wieder ab und es gab viel stürmisches Regenwetter. Damit bewahrheitete sich eine der rhöner Bauernregeln: "Wenn die Martinsgans im Schnee geht" (d.h. wenn es Mitte November einen Kälteeinbruch gibt), "dann geht das Christkind im Matsch" (d.h. dann ist zur Weihnachtszeit zu warm für Schnee).